FAQs

EIS entwickelt sich sehr erfreulich und hat sogar schon Freunde außerhalb des Sozialmarkts gefunden. Wir stellen fest, dass es einige Themen gibt, die bei jedem neuen Mitglied unserer Einkaufsinitiative EIS anfänglich eine große Rolle spielen. Egal, ob Seniorenheim oder Tagungshaus und egal ob Küchenchef, Pflegedienst- oder Verwaltungsleitung – einige Fragen stellen sich überall. Doch oft werden sie nicht direkt gestellt, sondern bleiben unausgesprochene Bedenken. Dabei sind sie wirklich wichtig und berechtigt.
Wir haben deshalb hier einige für Sie zusammengestellt und beantwortet.

Ist EIS „sauber“?

Die Frage ist verständlich, kennen wir doch alle die Probleme, die es im Beschaffungswesen gab und teilweise noch gibt.
Unsere Antwort darauf: Ja, EIS ist absolut sauber! EIS erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben, Compliance-Richtlinien und ausschreibungsrechtlichen Bestimmungen und ist vollkommen unabhängig. Niemand wird bevorzugt, niemand benachteiligt, Entscheidungen fallen ausschließlich anhand transparenter, nachvollziehbarer Kriterien. Sämtliche Lieferanten werden über Ausschreibungen ermittelt, es gibt keinerlei persönliche oder geschäftliche Verflechtungen von Mitarbeitern der Plattform bzw. HELLER-CONSULTING GMBH mit Einzel-Lieferanten oder Großzulieferern im Beschaffungsmarkt.

Ist das nicht ein großer Umstellungsaufwand für die Mitarbeiter?

Viele Verantwortliche befürchten, dass ihre Mitarbeiter mit neuen Technologien Schwierigkeiten haben und der geordnete Ablauf in ihrer Einrichtung gestört werden könne. Doch wir können an dieser Stelle beruhigen.
Unsere Antwort darauf: Nein, überhaupt nicht! Bisher hat es jeder und jede sehr schnell verstanden, denn die Bedienoberfläche ist einfach und erklärt sich praktisch von selbst. Wer schon einmal online irgend etwas bestellt hat, kommt sofort damit zurecht. Auch Leute, die von sich sagen: „Die ganze Computerei ist wirklich nicht mein Ding!“.

Und dann ist ja das Schöne, dass Sie schon nach wenigen Wochen merken, wieviel Geld Ihnen EIS spart und dieses Geld sinnvoll einplanen können für Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Ich kann mir den Effekt nicht richtig vorstellen. Geben Sie doch mal ein paar Beispiele für die Küche.

Ausgaben senken und Geld sparen ist ja nur dann attraktiv, wenn wir uns vorstellen können, was wir stattdessen gewinnen können. Im Privaten ist das einfach. Wenn das Auto 2000 Euro weniger kostet, als gedacht und eingeplant – ist da noch ein Urlaub drin. Doch was gewinnt jemand, der für seinen Verantwortungsbereich in einer sozialen Einrichtung beschließt, Mitglied bei EIS zu werden?
Beispiel 1: Die Mitarbeiter. Mit den Einsparungen alleine bei Lebensmitteln können zum Beispiel in einem mittelgroßen Altenheim zwei 400-Euro-Kräfte zusätzlich für den Mittagsdienst eingestellt werden. Das entlastet die gesamte Mannschaft und sorgt ganz nebenbei dafür, dass zwei Menschen sich Geld dazuverdienen können. Und dann ist noch Geld übrig für Anderes.
Beispiel 2: Der Küchenchef. Ein ambitionierter Küchenchef kann qualitativ bessere Lebensmittel einkaufen und dafür sorgen, dass besseres und gesünderes Essen auf die Tische kommt – bei gleichem Verpflegsatz. Das steigert die Zufriedenheit der Menschen sehr und ist ein wichtiges Element der Krankheitsvorbeugung.
Beispiel 3: Die Verwaltungsleitung. Die Verwaltungsleitung bekommt durch die hohen Einsparungen in allen Beschaffungs-gebieten ein Stück Gestaltungsspielraum zurück, womit zum Beispiel die Attraktivität der Einrichtung erhöht wird und die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter dadurch gesteigert wird.

 

Muss ich da nicht die Lieferanten wechseln?

Wir erleben häufig, wie wichtig langjährig gewachsene Beziehungen zu Lieferanten sind. Man kennt sich, der Lieferant weiß genau, was gebraucht wird und worauf man Wert legt. Die emotionale Seite ist da manchmal sehr stark, wir sind schließlich Menschen.
Unsere Antwort auf die Frage: Nicht unbedingt. Regionale Anbieter können in EIS integriert werden. Als Großlieferant auf dem Lebensmittelsektor hat sich Transgourmet (REWE) in einer transparenten Ausschreibung durchgesetzt und ist Haupt-Partner von EIS.

Ist es wirklich sinnvoll, Außenstellen direkt an die Plattform anzubinden?

In vielen Einrichtungen wird die Beschaffung noch zentral geregelt. Das hat den Vorteil, dass an zentraler Stelle genauer Überblick über die Bedarfe möglich ist und Überbestände auffallen würden. Allerdings um den Preis eines sehr hohen Verwaltungsaufwands. EIS bietet die Vorteile der bisherigen Regelung ohne deren Nachteile.
Unsere Antwort lautet deshalb: Ja, sehr sogar! Denn wenn die Außenstellen ihren Bedarf direkt über die Plattform bestellen können, entlastet das die Zentrale beträchtlich. Durch vielfältige Informations- und Auswertemöglichkeiten kann auf das Bestellverhalten aller angeschlossenen Stellen jederzeit zugegriffen werden. Der gesamte Bestellverkehr ist transparent.